Ein streng geheimes Leben

England, zu Beginn des Zweiten Weltkriegs: Der geniale Mathematiker Alan Turing (BENEDICT CUMBERBATCH) wird vom britischen Geheimdienst engagiert, um - gemeinsam mit einer Gruppe von Code-Spezialisten - den als unentschlüsselbar geltenden Enigma-Code der deutschen Wehrmacht zu knacken. Mit unkonventionellen Methoden und seiner arrogant wirkenden Art macht sich Turing jedoch keine Freunde unter seinen Kollegen und bringt zusätzlich seine Vorgesetzten schnell gegen sich auf:


Sie stellen ihm ein Ultimatum. Nur die junge Mathematikerin Joan Clarke (KEIRA KNIGHTLEY) hält zu ihm - sie sieht in ihm eine verwandte Seele, einen Außenseiter, der sich gegen alle Widerstände durchsetzen muss. Während Turing fieberhaft an einer elektrischen Rechenmaschine arbeitet, die Enigma entschlüsseln soll, kommen sich die beiden näher. Doch das Genie Turing hat ein wohl gehütetes Geheimnis. Sollte es an die Öffentlichkeit kommen, wäre sowohl das Enigma-Projekt, als auch Turing persönlich in großer Gefahr...

KEIRA KNIGHTLEY
(Joan Clarke)

Die Britin KEIRA KNIGHTLEY stand als Sechsjährige für ihre erste TV-Produktion, „Royal Celebration“ von Ferdinand Fairfax, vor der Kamera. Im Anschluss daran folgten Rollen in weiteren Fernsehfilmen und Miniserien wie „The Treasure Seekers“, „Coming Home“, „Oliver Twist“, „Doctor Zhivago“ und „Princess of Thieves“, in dem sie als Tochter von Robin Hood zu sehen war. Ihren ersten Part in einer Kinoproduktion ergatterte sie als Zehnjährige in Patrick Dewolfs INNOCENT LIES („Innocent Lies“, 1995). Anschließend hatte sie Auftritte in Nick Hamms THE HOLE („The Hole“, 2001) und Gillies MacKinnons PURE („Pure“, 2002). An der Seite von Natalie Portman war sie in George Lucas’ STAR WARS: EPISODE I – DIE DUNKLE BEDROHUNG („Star Wars: Episode 1 – The Phantom Menace“, 1999) zu sehen. Ihren Durchbruch feierte sie mit der Hauptrolle in Gurinder Chadhas KICK IT LIKE BECKHAM („Bend It Like Beckham“, 2002), für die sie als „British Newcomer of the Year“ bei den London Critics’ Circle Film Awards belohnt wurde. Weltweit machte sie im Anschluss auf sich aufmerksam als Heldin Elizabeth Swann in Gore Verbinskis FLUCH DER KARIBIK („Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl“, 2003) mit Johnny Depp, Orlando Bloom und Geoffrey Rush. Ihr zweites Projekt für Produzent Jerry Bruckheimer war dann KING ARTHUR („King Arthur“, 2004), bei dem Antoine Fuqua Regie führte. Auch Richard Curtis’ Ensembleerfolg TATSÄCHLICH... LIEBE („Love Actually“, 2003) folgte unmittelbar nach PIRATES OF THE CARIBBEAN. Sie spielte überdies in THE JACKET („The Jacket“, 2005) von John Maybury mit sowie in Tony Scotts DOMINO – LIVE FAST, DIE YOUNG („Domino“, 2005), in dem sie als real existierende Kopfgeldjägerin Domino Harvey zu sehen war. Anschließend war sie mit dem PIRATES OF THE CARIBBEAN-Team für die zwei anstehenden Fortsetzungen beschäftigt, PIRATES OF THE CARIBBEAN – FLUCH DER KARIBIK 2 („Dead Man’s Chest“, 2006) und PIRATES OF THE CARIBBEAN – AM ENDE DER WELT („At World’s End“, 2007). Ihre schauspielerische Leistung als Elizabeth Bennet in Joe Wrights Jane-Austen-Verfilmung STOLZ UND VORURTEIL („Pride and Prejudice“, 2005) brachte ihr Nominierungen bei den Academy Awards® und Golden Globes® ein. Zwei Jahre später folgte ihre zweite Golden-Globe®-Nominierung sowie eine BAFTA-Nominierung für ihre Darstellung in Joe Wrights Romanverfilmung ABBITTE („Atonement“, 2007“) nach der Vorlage von Ian McEwan. Zu ihren Folgeprojekten zählten John Mayburys EDGE OF LOVE – WAS VON DER LIEBE BLEIBT („The Edge of Love“, 2008) nach einem Drehbuch ihrer Mutter Sharman Macdonald, Francois Girards SILK („Seide“, 2007), Saul Dibbs DIE HERZOGIN („The Duchess“, 2008), der ihr eine Nominierung als beste Schauspielerin bei den British Independent Film Awards (BIFA) einbrachte, Mark Romaneks ALLES, WAS WIR GEBEN MUSSTEN („Never Let Me Go“, 2010) (erneute BIFA-Nominierung), Massy Tadjedins LAST NIGHT („Last Night“, 2010), William Monahans LONDON BOULEVARD („London Boulevard“, 2010), David Cronenbergs EINE DUNKLE BEGIERDE („A Dangerous Method“, 2011), Joe Wrights ANNA KARENINA („Anna Karenina“, 2012) und Lorene Scafarias AUF DER SUCHE NACH EINEM FREUND FÜRS ENDE DER WELT („Seeking a Friend at the End of the World“, 2012) mit Steve Carell. Unlängst hatte sie eine Rolle in Kenneth Branaghs JACK RYAN: SHADOW RECRUIT („Jack Ryan: Shadow Recruit“, 2013) sowie in John Carneys CAN A SONG SAVE YOUR LIFE? („Begin Again“, 2013). Mit Lynn Sheltons LAGGIES (2014) ist sie ab Ende Oktober in den US-Kinos vertreten. 2009 stand sie zum ersten Mal auf den Brettern des West End, in der von Thea Sharrock inszenierten Molière-Komödie „Der Misanthrop“ am Comedy Theatre. Ihre schauspielerische Leistung bescherte ihr Nominierungen für einen Olivier Award sowie Natasha Richardson Award (im Rahmen der Evening Standard Awards). 2011 stand sie erneut an Comedy Theatre mit Lillian Hellmans „The Children’s Hour“ auf der Bühne, bei dem Ian Rickson Regie führte. 21 Knightley unterstützt – neben anderen Wohltätigkeitsorganisationen – Amnesty International, Comic Relief und Women’s Aid. Überdies ist sie Patronin von SMA Trust, die um die medizinische Erforschung der Kinderkrankheit Muskelatrophie bemüht sind.

BENEDICT CUMBERBATCH
(Alan Turing)

BENEDICT CUMBERBATCH studierte Schauspiel an der Manchester University und nahm zusätzlichen Unterricht an der The London Academy of Dramatic Art (LAMDA). Zu seinen Kinoarbeiten zählen STARTER FOR 10 („Starter for 10“, 2006), AMAZING GRACE („Amazing Grace“, 2006), THIRD STAR („Third Star“, 2010), WRECKERS (2011), „Stuart: A Life Backwards“ (2007), DIE SCHWESTER DER KÖNIGIN („The Other Boleyn Girl“, 2008) und ABBITTE („Atonement“, 2007). Überdies hatte er einen Part in Steven Spielbergs GEFÄHRTEN („War Horse“, 2011) und in Tomas Alfredsons DAME KÖNIG AS SPION („Tinker Tailor Soldier Spy“, 2011). Zu seinen jüngsten Arbeiten vor der Kamera gehören Peter Jacksons THE HOBBIT-Trilogie (als Drache Smaug und The Necromancer), STAR TREK INTO DARKNESS („Star Trek Into Darkness“, 2013), der gefeierte 12 YEARS A SLAVE („12 Years a Slave“, 2013), INSIDE WIKILEAKS – DIE FÜNFTE GEWALT („The Fifth Estate“, 2013), in dem er Julian Assange verkörperte, sowie IM AUGUST IN OSAGE COUNTY („August: Osage County“, 2013) mit Meryl Streep. Im Fernsehen trat er in verschiedenen Rollen auf, die ihm zu internationalem Ruhm verhalfen und zahlreiche Preise bescherten, inklusive zwei BAFTA-Nominierungen, ein Critic’s Choice Award als bester Schauspieler und eine Golden-Globe®-Nominierung für die Titelrolle des Sherlock Holmes in „Sherlock“, Steven Moffats und Mark Gatiss’ neuer Adaption der Krimis von Sir Arthur Conan Doyle. Andere Fernseharbeiten sind die beiden BBC-Produktionen „To the Ends of the Earth“ und „The Last Enemy“. Seine starke Performance als Stephen Hawking, der berühmte Kosmologe aus Cambridge, in dem gefeierten BBC-Biopic „Hawking“ weckte die Neugier eines internationalen Publikums und bescherte ihm seine erste BAFTA-Nominierung. Seine zweite folgte 2010 für seine Rolle des Bernard in der von BBC beauftragten Adaption von „Small Island“. In jüngerer Zeit war er in „Parade’s End“ (BBC/HBO) zu sehen und holte sich damit eine Emmy-Nominierung als bester Schauspieler. Im Theaterbereich war er zwei Saisons lang bei der New York Shakespeare Company am Regents Park unter Vertrag und trat dort in Inszenierungen auf wie „Lady From the Sea“, „Period of Adjustment“ oder „Hedda Gabler“. Mit letzterer kam er unter die Nominierten bei den Olivier und Ian Charleson Awards. Am Royal Court spielte er in „Rhinoceros“, „The Arsonists“ und „The City“ mit. Am National Theatre trat er in der preisgekrönten Neuinszenierung von „After the Dance“ auf. 2011 kehrte Cumberbatch zum National Theatre zurück, um in Danny Boyles Inszenierung von „Frankenstein“ die Doppelrolle des Monsters und des Dr. Frankenstein zu spielen. Dafür wurde er mit einem Laurence Olivier Award und einem Evening Standard Award geehrt.

MATTHEW GOODE
(Hugh Alexander)

MATTHEW GOODE wurde in der Stadt Exeter groß, im Westen Großbritanniens, und studierte Schauspiel an der University of Birmingham. Später ließ er sich noch zum klassischen Theaterschauspieler an der Webber Douglas Academy of Dramatic Arts in London ausbilden. Im Theater war er als Ariel in Shakespeares „The Tempest“ zu sehen sowie als Moon in Lorcas „Blood Wedding“ am Mercury Theatre. Das Fernsehpublikum sah ihn zuletzt in Stephen Poliakoffs „Dancing on the Edge“, „Death Comes to Pemberley“ (BBC) sowie in dem Piloten „The Vatican“ (Showtime) von Ridley Scott. Zuvor hatte er Parts in dem Zweiteiler „The Poison Tree“ (ITV1), in Abi Morgans „Birdsong“ nach dem Roman von Sebastian Faulk, „My Family and Other Animals“ (BBC), der Agatha-Christie-Verfilmung „Marple: A Murder is Announced“, der Miniserie „He Knew He Was Right“ von Anthony Trollope sowie dem Inspector-Lynley-Krimi „A Suitable Vengeance“. Im Kino spielte er in Tom Fords von der Kritik gefeierten A SINGLE MAN („A Single Man“, 2009) neben Colin Firth mit, in Zack Snyders WATCHMEN – DIE WÄCHTER („Watchmen“, 2009), DIE REGELN DER GEWALT („The Lookout“, 2007), Woody Allens MATCH POINT („Match Point“, 2005), BURNING MAN (2011), CHASING LIBERTY („Chasing Liberty“, 2004), WIEDERSEHEN MIT BRIDESHEAD („Brideshead Revisited“, 2008) und EINE HOCHZEIT ZU DRITT („Imagine Me & You“, 2005). Sein Kinospielfilmdebüt gab er 2003 mit der Rolle des spanischsprachigen Autoren Gerard Brennan in Fernando Colomos Kult-Biopic AL SUR DE GRANADA (2002). Unlängst spielte er an der Seite von Nicole Kidman und Mia Wasikowska in Chan-wook Parks STOKER – DIE UNSCHULD ENDET („Stoker“, 2012), der 2013 auf dem Sundance Film Festival Premiere feierte, und trat neben Gugu Mbatha-Raw, Tom Wilkinson, Miranda Richardson und Emily Watson in Amma Asantes zweitem Film, DIDO ELIZABETH BELLE („Belle“, 2013), auf, der 2013 auf das Toronto International Film Festival eingeladen wurde.

MARK STRONG
(Stewart Menzies)

MARK STRONG studierte Englisch und Schauspiel an der London University und nahm im Anschluss noch Schauspielunterricht an der Bristol Old Vic Theatre School. Strong ist heute einer der wandelfähigsten und am härtesten arbeitenden Schauspieler auf der Bühne und der Leinwand. Zu seinen unvergesslichen Arbeiten zählt die Zusammenarbeit mit Guy Ritchie bei Filmen wie SHERLOCK HOLMES („Sherlock Holmes“, 2009), ROCK’N’ROLLA („Rocknrolla“, 2008) und REVOLVER („Revolver“, 2005), mit Ridley Scott bei ROBIN HOOD („Robin Hood“, 2010) und DER MANN, DER NIEMALS LEBTE („Body of Lies“, 2008), für den er eine Nominierung bei den London Film Critics Circle Awards erhielt, und mit Matthew Vaughn bei KICK-ASS („Kick-Ass“, 2010) und DER STERNWANDERER („Stardust“, 2007). Sein Schaffen umfasst überdies CLOSER TO THE MOON (2013), WELCOME TO THE PUNCH („Welcome to the Punch“, 2013), BLOOD („Blood“, 2012), BLACK GOLD („Black Gold“, 2011), JOHN CARTER – ZWISCHEN ZWEI WELTEN („John Carter“, 2012), DAME KÖNIG AS SPION („Tinker Tailor Soldier Spy“, 2011) (mit Benedict Cumberbatch), THE WAY BACK – DER LANGE WEG („The Way Back“, 2010), THE GUARD – EIN IRE SIEHT SCHWARZ („The Guard“, 2010), GREEN LANTERN („Green Lantern“, 2011), 22 YOUNG VICTORIA („The Young Victoria“, 2009), DIE MENDELA-VERSCHWÖRUNG („Endgame“, 2009), GOOD („Good“, 2008), SUNSHINE („Sunshine“, 2007), SYRIANA („Syriana“, 2005), OLIVER TWIST („Oliver Twist“, 2005), TRISTAN & ISOLDE („Tristan & Isolde“, 2006), IT’S ALL ABOUT LOVE („It’s All About Love“, 2002), HOTEL (2001), FEVER PITCH („Fever Pitch“, 1997), MISS PETTIGREW LIVES FOR A DAY („Miss Pettigrew Lives for a Day“, 2008) und DER ADLER DER NEUNTEN LEGION („The Eagle“, 2010). Überdies war er unlängst in der Fernsehserie „Low Winter Sun“ (AMC) zu sehen, der amerikanischen Version der bei den schottischen BAFTAs ausgezeichneten britischen Serie, in der Strong ebenfalls mitspielte. Seine schauspielerische Leistung in „The Long Firm“ bescherte ihm eine Nominierung bei den BAFTA Television Awards sowie einen Broadcast Press Guild Award. Seine anderen Fernsehfilme bzw. Miniserien sind „Our Friends in the North“, „Births, Marriages and Deaths“, „The Jury“, „Henry VIII“, „Trust“, „Emma“, „The Buddha of Suburbia“ von Roger Michell, „Not Even God Is Wise Enough“ von Danny Boyle mit Helen Mirren sowie „Prime Suspect 3“ und „Prime Suspect 6“ von David Drury respektive Tom Hooper. Neben seiner Karriere vor der Kamera pflegt Strong auch eine erfolgreiche Laufbahn als Theaterschauspieler. Seine Performance in Sam Mendes’ Stück „Twelfth Night“ brachte ihm eine Olivier-Award-Nominierung ein. Überdies spielte er mit der Royal Shakespeare Company (einschließlich in Danny Boyles „Hess is Dead“), am National Theatre in Inszenierungen wie „Death of a Salesman“ oder „Closer“, am Royal Court in Stücken wie „The Treatment oder „Thickness of Skin“ sowie am New Ambassadors Theatre in „Speed-the-Plow“. Unlängst stand er für Jorge Dorados MINDSCAPE („Mindscape“, 2013) sowie für Rowan Joffes ICH DARF NICHT SCHLAFEN („Before I Go to Sleep“, 2014) mit Colin Firth und Nicole Kidman vor der Kamera.

CHARLES DANCE
(Commander Denniston)

CHARLES DANCE beeindruckt als Theaterschauspieler mit seinem Oeuvre von Titelrollen, die er für die Royal Shakespeare Company gespielt hat – einschließlich „Henry V“ und „Coriolanus“ – sowie mit wichtigen Arbeiten für Londons kommerzielle Bühnen, einschließlich der Inszenierungen von „Good“, „Long Day’s Journey Into Night“ mit Jessica Lange sowie „Shadowlands“ (Preis als bester Darsteller bei den London Critic’s Circle Awards). Auch Parts in preisgekrönten Fernsehserien – „The Jewel In the Crown“ (BAFTA-Nominierung als bester Schauspieler), „Rebecca“, „Nicholas Nickleby“, „Fingersmith“, „Bleak House“ (Press Guild Award als bester Schauspieler; Nominierung bei den International Emmys®), „Consenting Adults“ und „Bad Grandad“ – gehören in sein umfangreiches Schaffen. Zu seinen wichtigsten Kinofilmprojekten zählen EINE EMANZIPIERTE FRAU („Plenty“, 1985), DIE LETZTEN TAGE IN KENIA („White Mischief“, 1988), GOOD MORNING BABYLON („Good Morning Babylonia“, 1986), AUF DER SUCHE NACH DEM GOLDENEN KIND („The Golden Child“, 1986), ALIEN 3 („Alien 3“, 1992), LAST ACTION HERO („Last Action Hero“, 1993), HILARY & JACKIE („Hilary & Jackie“, 1998), MICHAEL COLLINS („Michael Collins“, 1996), GOSFORD PARK („Gosford Park“, 2001), KABLOONAK (1994) (Preis als bester Schauspieler beim Paris Film Festival 1996), WIR VERSTEHEN UNS WUNDERBAR („Désaccord parfait“, 2006) und THE CONTRACTOR – DOPPELTES SPIEL („The Contractor“, 2007). Sein Debüt als Regisseur und Autor gab er mit DER DUFT VON LAVENDEL („Ladies in Lavender“, 2004) mit Judi Dench und Maggie Smith. Beide Darstellerinnen wurden für ihre Rollen beim Europäischen Filmpreis nominiert. Er hatte Rollen in den Fernsehserien „Trinity“, „Merlin“, in Terry Pratchetts „Going Postal“, „This September“ mit Eileen Atkins sowie „Neverland“, die Geschichte von Peter Pan. Unlängst wurde er mit dem Dreh der vierten Staffel der weltweiten Erfolgsserie „Game Of Thrones“ (HBO) fertig, in der er in der Rolle des Tywin Lannister zu sehen ist. Zu seinen neueren Kinoprojekten gehören Roland Joffés THERE BE DRAGONS („There Be Dragons“, 2011), David Gordon Greens YOUR HIGHNESS – SCHWERTER, JOINTS UND SCHARFE BRÄUTE („Your Highness“, 2010), IRONCLAD („Ironclad“, 2011) mit Derek Jacobi und Brian Cox, die Verfilmung von Salman Rushdies MITTERNACHTSKINDER („Midnight’s Children“, 2012), UNDERWORLD: AWAKENING („Underworld: Akwakening“, 2012), der russische Film VIY (2014), die Serie „Stricke Back: Vengeance“ für HBO sowie der Politthriller „Secret State“ für Channel 4. Auch PATRICK („Patrick“, 2013), der in Australien entstand, und KINDS 44 („Child 44“, 2015) mit Tom Hardy und Gary Oldman zählen zu seinen jüngsten Projekten.

ALLEN LEECH
(John Cairnross)

ALLEN LEECH studierte Schauspiel und Theaterwissenschaft am Trinity College Dublin und ist am bekanntesten für seine Rolle des Tom Branson in der bei den BAFTAs®, Emmys® und Golden Globes® ausgezeichneten Serie „Downton Abbey“. Im Lauf seiner bisherigen Karriere konnte er sich Hoffnungen auf vier Fernsehpreise machen, einschließlich als bester Nebendarsteller für „Downton Abbey“ bei den Irish Film and Television Academy Awards (IFTA). Eine Nominierung als bester Schauspieler bei den IFTAs holte er sich für seinen Part in „Love Is the Drug“, seine Rolle in „Legend“ brachte ihn auf die Nominiertenliste in der Kategorie bester Nebendarsteller und sein Auftritt in „Cowboys and Angels“ bescherte ihm den Preis als bester Newcomer bei den IFTAs. Er spielte die 24 Rolle des Marcus Agrippa in „Rome“, die des Francis Dereham in „The Tudors“ und wurde von Channel 4 für „Black Mirror“ besetzt. Seine blühende Karriere im Theaterbereich beinhaltet Mike Leighs „Ecstasy“ am Hampstead Theatre, das später noch im Londoner Theaterviertel West End zu sehen war. Seine erste professionelle Theaterrolle hatte er am Gate in Notting Hill in „A Streetcar Named Desire“. Im Anschluss daran trat er in „The Queen and Peacock“, „The Morning After Optimism“ und in Hugh Leonards „Da“ am Dubliner Abbey Theatre auf. Das Kinopublikum konnte Leech unlängst in dem spannenden Psychothriller IN FEAR („In Fear“, 2013) sehen. Mit Eugenio Mira drehte er zudem den Psychothriller GRAND PIANO („Grand Piano“, 2013). Seine Filmografie umfasst überdies den Polizeithriller THE CRIME – GOOD COP/BAD COP („The Sweeney“, 2012), den preisgekrönten DIE KAMINE VON GREEN KNOWE („From Time to Time“, 2009) mit Maggie Smith, den Thriller REWIND (2010) sowie MAN ABOUT DOG (2004), der für zehn IFTAs nominiert wurde.

MORTEN TYLDUM
(Regie)

MORTEN TYLDUM startete seine Karriere als Regisseur mit BUDDY („Buddy“, 2003), der die Publikumspreise beim Norwegian International Film Festival, Karlovy Vary International Film Festival und Warsaw International Film Festival gewonnen hat sowie 2003 in Norwegen den Amanda Award als bester Film entgegen nehmen durfte. Der Erfolg setzte sich mit seiner zweiten Regiearbeit, DER WOLF: GEFALLENE ENGEL („Varg Veum – Falne Engler“, 2008), fort, die 2008 in der Kategorie beste Regie für einen Amanda Award nominiert wurde. Sein Thriller HEADHUNTERS („Hodejegerne“, 2011) schaffte es auf den ersten Platz des erfolgreichsten Films in Norwegen aller Zeiten und war im Jahr 2012 die erfolgreichste ausländische Produktion in den britischen Kinos. Neben seinem kommerziellen Erfolg in der Auswertung schaffte es HEADHUNTERS auch auf die Nominiertenliste der BAFTAs als bester internationaler Film und gewann den Empire Award als bester Thriller sowie den Saturn Award als bester internationaler Film. Er steckt derzeit in der Entwicklung von GHOSTMAN für Warner und THE DISCIPLE PROGRAM für Universal. Tyldum machte sich auch als Regisseur zahlreicher preisgekrönter internationaler Werbekampagnen einen Namen, die er über seine Firma Einar Film` realisierte.

GRAHAM MOORE
(Drehbuch/Ausführende Produktion)

GRAHAM MOORE schaffte es mit „The Sherlockian“ auf die Bestsellerliste der „New York Times“. Der Mystery-Roman über das Leben von Sir Arthur Conan Doyle erschien in 16 Ländern und wurde in 13 Sprachen übersetzt. Sein Drehbuch für THE IMITATION GAME führte 2012 die Black List an, Hollywoods Verzeichnis der besten unverfilmten Drehbücher des Jahres, und war das bestbewerteste Skript der jahrzehntelangen Geschichte der Black List. Seine nächsten Projekte sind die Drehbücher für einen TV-Pilotfilm von HBO in Amerika, den Michael Mann inszenieren soll, für einen weiteren Pilotfilm bei SKY Atlantic in Großbritannien für Regisseur Marc Forster sowie die Adaption des Bestsellers „The Devil in the White City“ für Warner und Leonardo DiCaprio, der die Hauptrolle übernehmen soll. Moore wurde in Chicago geboren und schloss 2003 sein Studium der Religionsgeschichte an der Columbia University ab. Er lebte eine zeitlang in New York und pendelt momentan zwischen New York und Los Angeles.

ALEXANDRE DESPLAT
(Musik)

Der sechsfach Oscar®-nominierte Künstler ALEXANDRE DESPLAT ist einer der aktuell begehrtesten Filmkomponisten der Welt. Er ist berühmt für seine kreative Zusammenarbeit mit einigen der weltweit besten Filmemacher wie Wes Anderson, Stephen Daldry, Roman Polanski, George Clooney, David Yates, Chris Weitz, Terrence Malick, Tom Hooper, Stephen Frears, Nora Ephron, David Fincher, Ang Lee, Stephen Gaghan, Lasse Hallstrom und Peter Webber. Desplat verwöhnte die Ohren des amerikanischen Kinopublikums zuerst mit seinen Scores für BIRTH („Birth“, 2004) und THE GIRL WITH A PEARL EARRING („Das Mädchen mit dem Perlenohrring“, 2003) – seither komponierte der Golden-Globe®-Gewinner eine unglaubliche Liste an Filmmusiken: DER SELTSAME FALL DES BENJAMIN 30 BUTTON („The Curious Case of Benjamin Button“, 2008) (Nominierung für einen Oscar®), SYRIANA („Syriana“, 2005), DER BUNTE SCHLEIER („The Painted Veil“, 2006), DIE QUEEN („The Queen“, 2006) (Oscar®-Nominierung) GEFAHR UND BEGIERDE („SE, JIE“, 2007), COCO CHANEL – DER BEGINN EINER LEIDENSCHAFT („Coco avant Chanel “, 2009), JULIE & JULIA („Julie & Julia“, 2009), DER FANTASTISCHE MR. FOX („The Fantastic Mr. Fox“, 2009) (Oscar®-Nominierung), DER GHOSTWRITER („The Ghost Writer“, 2010) oder THE KING’S SPEECH („The King’s Speech – Die Rede des Königs“, 2012) (Oscar®-Nominierung). Er stellte die Musik für die Folge NEW MOON – BISS ZUR MITTAGSSTUNDE („New Moon“, 2009) des sehr erfolgreichen TWILIGHT-Franchise sowie für die zwei letzten Filme der HARRY POTTER-Reihe - HARRY POTTER UND DIE HEILIGTÜMER DES TODES TEIL 1 („Harry Potter and the Deathly Hallows Part 2“, 2010) und HARRY POTTER UND DIE HEILIGTÜMER DES TODES TEIL 2 („Harry Potter and the Deathly Hallows Part 2“, 2011). Seine sechste Oscar®-Nominierung erhielt Desplat unlängst für PHILOMENA („Philomena“, 2013) mit Judi Dench. In jüngster Vergangenheit komponierte er die Musik von Ben Afflecks Oscar®-gekrönten Film ARGO („Argo“, 2012), des Animationsfilms DIE HÜTER DES LICHTS („Rise of the Guardians“, 2012) für DreamWorks Animation, des Oscar®-nominierten ZERO DARK THIRY („Zero Dark Thirty“, 2012) von Kathryn Bigelow sowie für MOONRISE KINGDOM („Moonrise Kingdom“, 2012) von Wes Anderson mit Bruce Willis, Edward Norton und Bill Murray, der 2012 das Festival de Cannes eröffnen durfte. Anfang des Jahres arbeitete er an George Clooneys MONUMENTS MEN – UNGEWÖHNLICHE HELDEN („Monuments Men“, 2014), in dem Clooney, Matt Damon und Cate Blanchett in den Hauptrollen zu sehen waren, Wes Andersons GRAND BUDAPEST HOTEL („The Grand Budapest Hotel“, 2013) sowie dem erfolgreichen Reboot von GODZILLA („Godzilla“, 2014). Desplat, der einen französischen Vater und eine griechische Mutter hat, wuchs in Frankreich auf und entwickelte schon in seiner Kindheit eine Vorliebe für Filmmusik aus Hollywood. In den Achtzigerjahren begann er seine Laufbahn in der französischen Filmbranche. Mit einer Vorliebe für Lyrik, eleganter Orchestrierung und präziser Dramatisierung schaffte es Desplat schnell an die Spitze der Filmkomponisten. „Ich fuhr im Wagen eines Freundes mit, der mir eine Doppel-LP von ‚Star Wars’ angeboten hat“, erinnert sich Desplat. „Es war 1978, glaube ich. Er gab mir die LP und ich sagte zu ihm: ‚Hmmm, Musik komponiert und eingespielt von John Williams’ – das will ich auch machen. Und das habe ich geschafft.“

ÓSCAR FAURA
(Kamera)

In der spanischen Filmbranche arbeitet ÓSCAR FAURA seit 1999 als Kameramann. In dieser Funktion traf er auf Regisseure wie Antonio Banderas, Alejandro Amenábar, Alejandro González Iñárritu und fing die Bilder von Filmen ein wie DER MASCHINIST („The Machinist“, 2004) mit Christian Bale, DAS WAISENHUAS („El Orfanato“, 2007), was ihm eine Nominierung für einen Europäischen Filmpreis einbrachte, oder auch für den internationalen Erfolg THE IMPOSSIBLE („The Impossible“, 2012) mit Naomi Watts und Ewan McGregor.